2010

Südbahnhof Hannover

bahnhof

Tests mit Sigma Kameras aus der DP-Serie – Neue Bildergalerie
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Ausnahmezustand Literatur



Am Anfang steht der Versuch, die Begriffe „Autor“ und „Schriftsteller“ zu unterscheiden – der Autor bedient den Markt und/oder die Anforderung eines Auftraggebers. Im Schriftsteller schreibt „es“. Die Grenzen sind allerdings weniger klar zu ziehen, als diese Definition suggerieren mag. Der Wunsch nach Anerkennung und Wahrnehmung sowie die simple Notwendigkeit, zu überleben, ist beiden „Gruppen“ inne. Das Ergebnis lässt sich jedoch schärfer trennen. Noch mehr Text
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Integration: Brillenträger

Douglas Adams ist nun schon länger tot, als erlaubt sein dürfte, da stellt der Däne Mads Hindhede eine kleine Konzeptstudie vor, die ins Auge geht: die Babel Fisk-Brille. Die Idee ist so simpel wie überzeugend, eine Brille blendet direkt auf den Gläsern eine Übersetzung des Gesprochenen ein.

babel-fiskbrille Noch mehr Text
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Das E-Book und die Bibliothek des Wesentlichen

Der Herbst wird heiß – die neue Generation von E-Book-Readern drängt auf den Markt, nach der Preisoffensive von Amazon und Barnes & Noble dürfen sich auch deutsche Kunden über sinkende Hardware-Preise freuen. Thalia will dabei ab Oktober eine Marke setzen: 139 Euro verlangt der Buchhandelskonzern für seinen touchfähigen Reader mit Sechs-Zoll-Bildschirm.

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Schreiben gegen das Vergessen - die Anthologie

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Eine Buchpremierenfeier steht an: Lektorat und Satz der Anthologie zum Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ sind – endlich – abgeschlossen, nun liegt alles (fast) in den Händen der Druckerei.

Am 19. August 2010 lesen Schülerinnen und Schüler dann eigene Texte im Copthorne Hotel, um 19.30 Uhr geht die Premierenfeier mit einigen Grußworten und musikalischer Begleitung los. Adresse: Copthorne Hotel, Würzburger Straße 21, Laatzen bei Hannover.

Über ein Jahr hat das Projekt der Schriftstellerfreundin Corinna Luedtke in Anspruch genommen – ein Zeitungsbericht vom letzten Donnerstag zeigt uns beim gemeinsamen Lektorat.

Weitere Informationen, viele Texte, Bilder und weitere Presseartikel hält die umfangreiche Seite Schreiben gegen das Vergessen bereit.
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Stadtkind Hannover [Update]

wind

Eine Seite über den Motu One-Verlag und meinen Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter erschien im aktuellen Stadtkind Hannover. Gut geschrieben noch dazu. Fein! Online ist er allerdings [Update] nicht mehr zu finden.
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Bachmannpreis 2010 [Update]

Am morgigen Donnerstag beginnen sie wieder, die Literaturspiele in Klagenfurt. Live mitgebloggt hatte ich sie zuletzt 2007. Eine kurze Kritik der Kritiker findet man ebenhier.

2008 und 2009 mussten meine Live-Berichte ausfallen, auch dieses Jahr wird es wieder nichts werden. Auf meinem Schreibtisch türmt sich die Arbeit. Für zwei kleine Hinweise reicht es aber. Gespannt bin ich auf den neuen Juror Hubert Winkels, Literaturredakteur des Deutschlandfunks in Köln. Noch mehr Text
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Video-Nachreichung

Der Flügelschlag hat die 500-Marke „überflogen“ und strebt nun der 1.000 zu.

Grund genug, den SAT1-Bericht als YouTube-Video dauerhaft einzubetten.

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Kommentare und Funktion [Update 5]

Sodele – im Zuge der Umgestaltung habe ich auch das Kommentarsystem geändert. Damit verschwinden alle bisherigen Kommentare, verloren sind sie aber nicht. [Update: Mit der alten Webseite sind sie nun doch verloren gegangen.] Ein paar Hintergründe folgen nach dem Klick. Noch mehr Text
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iPhoneografie - iPhone-Fotos bis 20. Juni

Das iPhone hat sich als Digi-Knipse etablieren können, trotz der für ein Fotohandy eher schwachen Abbildungsleistung (das sollte sich erst mit dem iPhone 4 etwas ändern). Mit gutem Blick und etwas Kreativität lassen sich aber doch feine Bilder aus dem Smartphone kitzeln.

iphoneo

Der Kollege Ronald Puhle widmet sich genau diesem Thema und schreibt ein Buch darüber. Wer mag, kann sich darin eventuell verewigen: Bis zum 20. Juni nimmt Puhle noch Arbeiten entgegen, drei Aufnahmen und rund 300 Zeichen Beschreibungstext soll man einreichen. Die Ausschreibung lässt sich auf seiner Webseite (inzwischen „geschlossen“) zum Buch iPhoneografie finden.

Im Oktober 2010 soll das fertige Werk „Apps für Fotografen: iPhone Fotografie und Bildbearbeitung“ dann beim Buchhändler des Vertrauens zu beziehen sein.
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Frisch und frei: Neues Blog-Design

Da fehlt doch etwas – nein, es ist (fast) alles da. Aber anders. Nach fast genau vier Jahren ist es Zeit für einen Neuanstrich gewesen, zudem ist meine Domain auf einen frischen Server bei Huynh umgezogen. Was hat sich nun geändert? Noch mehr Text
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Schreibmaschine für Schriftsteller II: Das Netbook Pro

Es war einmal – das Netbook. Das feiert nun sein 10-jähriges Jubiläum, im Jahr 2000 veröffentlichte der Hersteller Psion ein geniales Stück Hardware, das auch heute noch überzeugen kann. Einen ausführlichen Artikel zum alten Netbook hatte ich „unlängst“ auf diesen Seiten veröffentlicht.

net_pro

Aber dann geschah das Unfassbare: Mein tatsächlich zehn Jahre altes und intensiv genutztes Gerät verabschiedete sich mit dem berüchtigten Display-Flackern. Ein Ersatz musste her.


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Samstagvideo: Katze und Hund

Wenn einem die Worte fehlen, dann gibt es das hier:

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Maru - Katzenvideo aus Japan

Ohne Worte, gefunden in der Glaserei.



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Twitter rückwärts

Twitter ist toll, für das Lesen von Romanen aber nicht unbedingt konzipiert – man kann stündlich Satz für Satz verfolgen, aber letztlich ist die Ordnung „umgekehrt“. Um den Anfang des Flügelschlag-Romans zu lesen, muss man ans Ende vorrücken und sich von unten nach oben arbeiten.

fluegelrueckw

Die Idee von „Twitter rückwärts“ war geboren, umgesetzt hat sie Christian Rüggeberg von Sinus-Medien.

[Update: Die folgende Beschreibung ist nun nutzlos, die „Rückwärtsseite“ aus dem Netz verschwunden.]

Kleine Bedienungsanleitung: Nach einiger kurzen Pause scrollt der Text automatisch weiter. Wem das nicht schnell genug geht, kann eine Seite manuell „weiterblättern“: Die Maus über das Textfeld bewegen, nun sollten zwei Pfeile oben und unten erscheinen, mit denen sich vor- und zurückscrollen lässt.

Wer den Flügelschlag über die Seite dauerhaft verfolgen möchte, kann das Sprungfeld „Gehe zu“ unter dem Textblock bemühen. Einfach die Tweet-Nummer eintippen, dann springt man an die richtige Stelle und kann das Lesen fortsetzen.Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn man zum Beispiel am Wochenende Textabschnitte gesammelt lesen möchte.

Mein Dank geht an Christian für die schöne Idee und Umsetzung! Rückmeldungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit willkommen.
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Flügelschlag im TV und im Netz

Literatur und SAT1 – passt das zusammen? Davon kann man sich nun ein Bild machen, zum Start des Twitterromans hat sich ein Kamerateam von 1730 angekündigt und mit der Verlegerin und Schriftstellerfreundin Corinna Luedtke und mir einen Beitrag produziert. Nur wenige Stunden später flimmerte dieser in Niedersachsen und Bremen über die Bildschirme.

tvfluegels

Im Internet lässt sich der Beitrag über diesen
Link betrachten.

Auch die Leine-Nachrichten haben nun nach der
NP über das Projekt berichtet.

Besonders freut mich aber, dass einige Followers nun auch einzelne Sätze weiterzwitschern, das Thema der Woche im Flügelschlag sind sicherlich „Ärmelschoner“.

Hinweisen möchte ich auf einige anregende Diskussionen:

Bei
Literaturschock (Anmeldung erforderlich) und dem Papiergeflüster geht es zur Zeit vor allem darum, in welchen Rhythmus man sich das Lesen einteilt.

Diskussionen findet man auch im
Forum der 42er Autoren e. V., beim Mausmaler Ronald Puhle und nicht zuletzt auf Gutenbergblog.de.



Last but not least: Auf einer
neuen Seite in diesem Blog kann man die neueste Kreation für Twitter bewundern: Das Widget von FontShop und Moccu erfordert Flash, glänzt aber durch die Präsentation. Schöner kann man Twitter-Sätze zur Zeit nicht genießen.



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Reloaded: Artikel Neue Presse

Seltsame Schleifen zieht das Leben – im zarten Alter von 20 war ich das erste Mal mit Bild in der Zeitung – in der Neuen Presse aus Hannover. Nun bin ich doppelt so alt und die Zeitung hat am Donnerstag (sic!) einen riesigen Artikel über den Twitter-Roman sowie Motu One veröffentlicht.



Der Online-Artikel ließ noch nichts Schlimmes befürchten, die „riesige Abbildung“ in der Printausgabe war dann aber schon ein Schock. Wahre Größe. Wie auch immer, am Montag sollte es noch mehr Medienrummel geben, das Wichtigste aber: Punkt 9 Uhr findet man den ersten Tweet, der erste Tag wird spannend.


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Geschenke zum Welltag des Buches

Heute feiert die UNESCO den Welttag des Buches und viele feiern mit. Der Verlag Motu One ebenfalls, deshalb gibt es ab heute bis zum 3. Mai 2010 die E-Books Mein Leben mit Mitsu sowie Die Nächte mit Paul oder der Tag ist anderswo von Corinna Luedtke kostenlos.

Damit lässt sich auch prima die Wartezeit überbrücken, bis der Flügelschlag bei Twitter abhebt ...
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Im Schatten des Flügelschlags: Der Roman auf Twitter

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Ab dem 3. Mai 2010 veröffentliche ich zusammen mit Motu One den kompletten Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter. Das schnellste Medium verwandelt sich dabei in das langsamste – rund 3500 Tweets zerlegen das Buch über ein Jahr lang in seine Elementarteilchen. Täglich findet man dann 10 Tweets jeweils zur vollen Stunde, um 9 Uhr morgens geht es jeweils los.

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Die Twitter-Fassung bildet das „unbehandelte“ Manuskript ab, eine lektorierte Fassung folgt voraussichtlich im Herbst als Buch und iPhone/iPad-E-Book über den jungen Verlag Motu One.

Ich freue mich sehr darüber, dass der „Flügelschlag“ nach etlichen Irrungen und noch mehr Wirrungen nun in die Öffentlichkeit gelangt, fast genau fünf Jahre nach Buchpremiere von „Mein Leben mit Mitsu“. Ursprünglich wollte der Brandneu-Verlag „Im Schatten des Flügelschlags“ bereits 2006 auf den Markt bringen – Mitsu sollte das einzige gedruckte Buch des engagierten Verlegers bleiben.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, das Buch in einzelne Sätze und Satzfragmente aufzuteilen. Jeder Satz über Twitter ist nun betont, steht für sich - aus dem Roman wird eine andere Form, eine Zwischenform.

„Er war ein Mensch, der selten einen Gedanken loslassen konnte, um einen neuen zu fassen.“ (5. Mai 2010 um 15 Uhr)

[Update] Marc-Michael Schoberer vom Gutenberg.blog hat einen schönen Artikel über das Projekt veröffentlicht.

[Update 2] Eine kleine Diskussion hat sich beim Kollegen Ronald Puhle auf Mausmaler entwickelt: Ist der Twitter-Roman ähnlich „blödsinnig“ wie die – gedehnte – Umsetzung eines John Cage-Stückes? Irgendwie mag mich dieser hinkende Vergleich begeistern.
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Wo ist Mitsu

Letzte Chance und eine Träne zum Abschied: In wenigen Tagen verschwindet die Seite Wo ist Mitsu aus dem Internet, die mein damaliger Verleger Christian Arzberger mit viel Liebe zum Detail gestaltet hat. Immerhin war sie über ein Jahr nach Verlagsende noch erreichbar.

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Schreiben gegen das Vergessen

Auf ein Projekt der Schriftstellerfreundin Corinna Luedtke (Die Nächte mit Paul oder der Tag ist anderswo) möchte ich – spät genug – hinweisen: Schreiben gegen das Vergessen. Das Projekt mit Schülern aus Hannover/Gleidingen/Laatzen mischt Schreibwerkstatt und Vergangenheitsforschung. Etliche Zeitzeugengespräche standen genauso auf dem Programm wie eine Fahrt nach Berlin, wo ich Gelegenheit hatte, die Teilnehmer kennen zu lernen.

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Ich begleite das Projekt auch als „Lektor“, am Ende steht eine Veröffentlichung als Buch. Es gibt etliche Stimmen, die eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ablehnen, es „reiche“ allmählich. Dazu kurz: es reicht „nie“, es ist wahrscheinlich die letzte Gelegenheit, um Zeitzeugen zu treffen und ihre Geschichte zu hören und es offenbaren sich erstaunliche Forschungslücken, die erst langsam in den letzten Jahren halbwegs geschlossen werden. Da bleibt noch viel Arbeit.

Letztlich geht es auch um Zivilcourage, um Ausgrenzung und – auch das – Machterhalt. Ansonsten verweise ich einfach auf die liebevoll gestaltete Webseite von Schreiben gegen das Vergessen.
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Neuanfang [Update]

Aufmerksamen macnews.de-Lesern ist es vielleicht nicht entgangen, dass ich meine Arbeit dort beendet habe. Die Entscheidung kam plötzlich, genau so wie der Neubeginn für das Blog der Online-Druckerei flyerpilot.de. Dort wird man also weiter Artikel von mir finden, hauptsächlich wie gewohnt rund um Apple. Gleichzeitig „schimpfe“ ich mich nun Blogger und nicht mehr Redakteur. An der Arbeitsweise ändert sich indes wenig, im Gegensatz zum „Newsgeschäft“ kann ich mich manchen Themen etwas freier und ausführlicher nähern.

ipad

Zum Beispiel dem iPad. Letzten Samstag ist das Gerät in Amerika erschienen, in einer Reihe widme ich mich (fast) allen Aspekten der „Revolution aus Cupertino“. Tatsächlich schickt sich das Multitouch-Gerät an, den Umgang mit dem Computer ähnlich zu verändern wie seinerzeit Maus und Desktop-Metapher. Auch wenn das iPad letztlich nur wie ein überdimensionierter iPod touch erscheint – die größere Displayfläche ermöglicht im Gegensatz zu den Kleinstmobilen völlig neue Anwendungsgebiete und Anwendungen.

[Update] Erneuter Wechsel: die Blogschreiberei für flyerpilot.de hat sich quasi über Nacht erledigt. So schnell kann es gehen ... Wie gut, dass nicht nur der Kopf rund ist, sondern auch die Weltenkugel. Man könnte sonst schnell(er) über den Rand fallen.
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